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	<title>CSR-Strategie</title>
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	<description>Der Blog zu gesellschaftlicher Verantwortung (CSR , ESG), Corporate Citizenship,  Nachhaltigkeit und Charity für Unternehmen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 20:27:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Diskussion: Allianz muss aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 20:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[CSR-Diskussion: Oxfam-Studie zu Investmentfonds und Hungerkrise Regelmäßig stellen wir hier im CSR-Strategie Blog auch kontroverse und kritische Themen zur Diskussion, die Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit hinterfragen und Unternehmen zu aktivem Stakeholderdialog auffordern. Deshalb freuen wir uns über einen Gastbeitrag zum Thema Nahrungsmittelspekulation von Oxfam Deutschland. Wir freuen uns auch auf Ihren Kommentar. Allianz muss aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CSR-Diskussion: Oxfam-Studie zu Investmentfonds und Hungerkrise</strong></p>
<p>Regelmäßig stellen wir hier im CSR-Strategie Blog auch kontroverse und kritische Themen zur Diskussion, die Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit hinterfragen und Unternehmen zu aktivem Stakeholderdialog auffordern. Deshalb freuen wir uns über einen Gastbeitrag zum Thema Nahrungsmittelspekulation von Oxfam Deutschland.</p>
<p>Wir freuen uns auch auf Ihren Kommentar.</p>
<p><strong>Allianz muss aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen</strong></p>
<p><em>von Svenja Koch, Oxfam Deutschland</em></p>
<div id="attachment_702" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/05/627_OD_svenja__koch.jpg"><img class="wp-image-702 " title="627_OD_svenja__koch" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/05/627_OD_svenja__koch-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Svenja Koch, Oxfam Dtld. Foto:© Mike Auerbach/Oxfam Deutschland</p></div>
<p>Oxfam Deutschland hat am 9. Mai eine Studie mit dem Titel &#8220;Mit Essen spielt man nicht! &#8211; Die deutsche Finazbranche und das Geschäft mit dem Hunger&#8221; veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass deutsche Finanzinstitute ein Sechstel des weltweit geschätzten Anlagevolumens in Agrarrohstoffen von 68,8 Milliarden Euro halten. Den Spitzenplatz nimmt die Allianz ein: Im Jahr 2011 legte sie nach Oxfams Berechnungen 6,24 Milliarden Euro direkt und indirekt in Nahrungsmitteln an.</p>
<p>Die Hilfsorganisation protestiert gegen diese Anlageform, weil sie die weltweite Hungerkrise weiter verschärft.Daher stellte die Organisation am gleichen Tag auf der Hauptversammlung der Allianz einen Antrag auf Nicht-Entlastung des Vorstands und informierte die Aktionäre vor der Tür mit Protestpostkarten. &#8220;Viele Studien beleuchten den Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelspekulation, Preisschwankungen und Hunger&#8221;, sagt Frank Braßel, Leiter der Oxfam-Kampagne &#8220;Mahlzeit!&#8221;. Während Familien in Deutschland lediglich etwa zehn Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben, müssen Familien in armen Ländern oft bis zu 80 Prozent aufbringen. &#8220;In Armut lebende Menschen etwa in Kambodscha, Äthiopien oder Somalia können höhere Preise nicht abfangen. Dann müssen erst die Frauen auf Mahlzeiten verzichten und schließlich hungert die gesamte Familie&#8221;, erläutert Frank Braßel. Als die Nahrungsmittelpreise 2010/11 extrem in die Höhe schnellten, wurden zusätzlich 44 Millionen Menschen in armen Ländern in den Hunger getrieben.</p>
<p>&#8220;Erste europäische Geldinstitute haben Konsequenzen gezogen und ziehen sich aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zurück&#8221;, so Braßel. Am 27. März 2012 bat Oxfam die Allianz in einem Brief, zu ihren Spekulationsgeschäften mit Agrarrohstoffen Stellung zu nehmen. In ihrer Antwort vom 11. April 2012 erkannte die Allianz Asset Management AG Nahrungsmittelpreise und deren Volatilität zwar als besorgniserregend an, die Rolle der Nahrungsmittelspekulation und Indexfonds jedoch stritt das Unternehmen ab: &#8220;Unserer Meinung nach treiben Index-Investments nicht die Preise für die in Entwicklungsländern benötigten physischen Rohstoffe in die Höhe, da Indexhändler diese physischen Rohstoffe nicht kaufen, besitzen oder verbrauchen. Sie tragen nicht zur Nachfrage in den physischen Märkten bei .&#8221; Als Gründe für steigende Preise führt die Allianz stattdessen Bevölkerungswachstum, stärkere Nachfrage, Agrartreibstoffe, geringe Nahrungsmittelreserven, Klimawandel, begrenzte Wasserressourcen sowie Korruption an. Oxfam hatte der Allianz die in diesem Bericht veröffentlichten Daten und Berechnungen zu ihren Rohstofffonds vorab mit der Bitte um Prüfung und Kommentierung übersandt. Im Antwortbrief sind diese Daten und Berechnungen nicht in Frage gestellt oder korrigiert worden.</p>
<p>Geschätzte 6,242 Milliarden Euro legte die Allianz im Jahr 2011 in fünf Fonds direkt oder indirekt in Agrarrohstoffen an. Seit 2008 hat sich das Kapital, das die Allianz in Agrarrohstoffen anlegt, mehr als vervierfacht. Im Jahr 2008 schrieb die Allianz in ihrer Publikation Agrartrends: (Saat-)Gut fürs Depot, dass &#8220;sich die Anleger über satte Gewinne erfreuen&#8221; (sic!) konnten. Sojabohnen hätten sich zwischen 2005 und Ende 2007 um 115 Prozent, Mais um 125 Prozent und Weizen um 120 Prozent verteuert.</p>
<p>Den Global Compact der Vereinten Nationen nennt das Unternehmen &#8220;unser Referenzsystem, an dem wir messen, wie wir unsere unternehmerische Verantwortung wahrnehmen&#8221;. Der Global Compact legt fest, dass Unternehmen den Schutz der international gültigen Menschenrechte fördern und achten sowie sicherstellen sollen, sich nicht an Menschenrechtsverletzungen zu beteiligen. Wenn aber Menschen wegen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und wegen künstlich herbeigeführter Preissprünge hungern, wird ihr fundamentales Recht auf Nahrung verletzt.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass alle großen deutschen Finanzinstitute mit Nahrungsmitteln spekulieren.   Die Allianz und auf Platz zwei die Deutsche Bank (2011: 4,57 Milliarden Euro in Agrarrohstoffen) sind mit Abstand die größten deutschen Akteure in diesem Geschäft. Oxfam fordert die Finanzinstitute auf, aus der Nahrungsmittelspekulation auszusteigen. Zudem müssten Finanzminister Wolfgang Schäuble und seine europäischen Kolleginnen und Kollegen effektive Regulierungen durchsetzen, um die Spekulation einzudämmen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Über Oxfam</strong></span><br />
Oxfam Deutschland ist eine unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich für eine gerechte Welt ohne Armut einsetzt. Im internationalen Verbund Oxfam kooperieren 17 nationale Oxfam-Organisationen mit mehr als 3.000 lokalen Partnerorganisationen in fast 100 Ländern.</p>
<p>Links zu Studie, Fotos, weiteren Infos:</p>
<p>Die Studie mit Zusammenfassung gibt es hier: <a href="http://www.oxfam.de/spekulationsstudie" target="_blank">www.oxfam.de/spekulationsstudie</a></p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.oxfam.de/gegenspekulation%20und%20www.oxfam.de/allianz" target="_blank">www.oxfam.de/gegenspekulation und www.oxfam.de/allianz</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Über die Autorin</strong></span></p>
<p>Svenja Koch<br />
geb 1964</p>
<p>Volontariat bei Tageszeitung 1984-1986<br />
7. Lehrgang Henri-Nannen-Journalistenschule 1986-1988<br />
Arbeit als Journalistin u.a. NDR und Der Spiegel 1988-1995<br />
Leitung der Pressestelle Greenpeace Deutschland 1995-2007<br />
Leitung der Pressestelle Generalsekretariat Deutsches Rotes Kreuz 2008-2011<br />
Leitung Presse- und Webteam Oxfam Deutschland seit 2011<br />
sowie stell. Bereichsleitung Kommunikation und Marketing Oxfam Deutschland</p>
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		<title>HelpGroup erhält den SignsAward 2012 für Corporate Giving Lösung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 20:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Citizenship]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Giving]]></category>
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		<category><![CDATA[HelpGroup]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns über einen neuen tollen Preis in unserem Team. Harald Meurer, unser geschätzter Kollege in der HelpGroup und HelpDirect erhält den Signs Award der deutschen Medienbranche für sein Engagement im Bereich Corporate Giving. Wenn Sie mehr über unsere Lösungen im Bereich Corporate Giving, Charity &#38; Fundraising erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns über einen neuen tollen Preis in unserem Team. Harald Meurer, unser geschätzter Kollege in der HelpGroup und HelpDirect erhält den Signs Award der deutschen Medienbranche für sein Engagement im Bereich Corporate Giving.</p>
<p>Wenn Sie mehr über unsere Lösungen im Bereich Corporate Giving, Charity &amp; Fundraising erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gern und schauen Sie einmal auf der Webseite unserer HelpGroup vorbei. <a href="http://www.helpgroup.de" target="_blank">www.helpgroup.de</a></p>
<p>Hier die offizielle Meldung:</p>
<p><strong>Das Fundraising-Netzwerk HelpGroup erhält für ihre innovative Corporate Giving Lösung ´HelpCard` den begehrten SignsAward der Medienbranche. </strong></p>
<p>Bonn-Alfter, 14.05.2012 –  Ausgezeichnet! Für die Entwicklung der HelpCard, der ersten sozialen Geschenkkarte zur emotionalen Kundenbindung, erhielt die HelpGroup am 9. Mai den SignsAward 2012. Der Medienpreis wurde von der Jury bestehend aus langjährigen Medien- und Marketingexperten, wie u.a. Jochen Kalka (W&amp;V) Belá Anda und Stefan Endrös anlässlich einer Gala in München an Harald Meurer, Gründer und Initiator der HelpGroup verliehen. Mit dem SignsAward werden Projekte und Persönlichkeiten durch die Medienbranche ausgezeichnet, die durch inhaltliche und innovative Werte auffallen und so Impulse für die Zukunft setzen. Insgesamt wurden bei der Preisverleihung in München fünf Awards vergeben, neben der HelpGroup auch an Pro 7, Zalando, MAN und die Telekom. Meurer gewann den Preis in der Kategorie &#8220;Engagement in der Kommunikation&#8221;.</p>
<div id="attachment_708" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/05/042.jpg"><img class="size-medium wp-image-708" title="042" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/05/042-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Harald Meurer, 2.v.r. bei der Preisverleihung in München</p></div>
<p>„Harald Meurer hat seit vielen Jahren durch die Aktivitäten seiner HelpGroup, vor allem mit dem Spendenportal ´HelpDirect` und der sozialen Geschenkkarte ´HelpCard` neue innovative Wege in der Spendenbeschaffung, für die Spendenbereitschaft und die CSR-Ausrichtung von Unternehmen geschaffen. Durch die Einführung und Nutzung neuer Technologien wie bei der HelpCard, hat Meurer klassische Spendenaktivitäten neu interpretiert und modern umgesetzt – und dies als Pionier seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Harald Meurer verdient daher den Titel ´Zeichensetzer des Jahres` in der Kommunikation.“ begründet die Jury ihre Entscheidung.</p>
<p>Die HelpCard ist ein ideales Kunden- und Mitarbeitergeschenk für Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren. Denn sie spenden durch den Kauf der HelpCard an gemeinnützige Organisationen. Aber nicht das Unternehmen, sondern die mit der HelpCard Beschenkten entscheiden, welche Hilfsprojekte mit dem Spendenwert ihrer HelpCard unterstützt werden sollen. Hierfür stehen auf dem Spendenportal HelpDirect.org über 800 Organisationen mit weltweiten Hilfsprojekten zur Auswahl. Die Beschenkten sind so „aktiv“ in die Spendenkampagne des Unternehmens als „emotionale Spender“ integriert. Das Besondere: Die HelpCard muss nicht vom Beschenkten zum geldwerten Vorteil versteuert werden und fällt auch nicht unter die inzwischen immer häufiger werdenden Verhaltenskodexe bei Unternehmensgeschenken.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über diese hohe Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung für unser Engagement, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisatoren zu fördern und auszubauen. Denn soziales und gesellschaftliches Engagement sollte nicht mehr nur als lästige Kosten ohne Nutzen für das Unternehmen verstanden werden. Mit der HelpCard werden erstmals Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter aktiv in die Spendenkampagne eingebunden und somit die emotionale Bindung an das Unternehmen verstärkt. So wird ein echter `Return on social Invest` für die Unternehmen erzielt.“, so Harald Meurer.</p>
<p>Mehr Informationen unter:<br />
<a href="http://www.helpgroup.de%20" target="_blank">www.HelpGroup.de</a><br />
<a href="http://www.HelpCard.org%20" target="_blank">www.HelpCard.org</a><br />
<a href="http://www.HelpDirect.org" target="_blank">www.HelpDirect.org</a></p>
<p><strong>Über die HelpGroup:</strong></p>
<p>Die HelpGroup versteht sich als ein Netzwerk von Fundraising Spezialisten die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltig den Spendenerfolg von gemeinnützigen Organisationen zu fördern. Es ist ihr Ziel, somit einen Beitrag zur Steigerung des Sozialvermögens in der Gesellschaft zu erreichen. Damit die Welt ein wenig besser wird.</p>
<p>Die Grundpfeiler der HelpGroup sind der gemeinnützige und ehrenamtlich betriebene Verein Aktion HelpDirect e.V. und dessen Tochterfirma HelpGroup GmbH zur Abwicklung der gewerblichen Aktivitäten und der internetbasierten Technologien. Im Verbund bieten beide ein umfangreiches Portfolie an sich ergänzenden Fundraising Lösungen im Internet. Über 800 Organisationen aus 4 Ländern nutzen bereits diesen Service.</p>
<p>Seit 1999 ist das Team der HelpGroup um den Gründer Harald Meurer aktiv im Online-Fundraising. Meurer gilt als der Pioniere der Branche. Kein anderer Anbieter beschäftigt sich bereits so lange mit dieser Technologie. Damals wurde mit HelpDirect.org das erste deutsche Spendenportal entwickelt, das seit dem immer wieder mit neuen Innovationen aufwartet und Pate vieler danach folgender Spendenplattformen wurde.</p>
<p>Mehr Informationen unter <a href="http://www.helpgroup.de%20" target="_blank">www.helpgroup.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Doppelpass: Sportsponsoring im Zusammenspiel mit CSR-Management</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/doppelpass-sportsponsoring-im-zusammenspiel-mit-csr-management/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[CSR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Der geneigte Beobachter konstatiert derzeit zwei Trends: zum einen die zunehmend substantielle Etablierung von Nachhaltigkeitsmanagement in führenden deutschen Unternehmen; zum anderen die Nutzung der Plattform Sport zur Durchführung von CSR-Aktivitäten, teilweise direkt unterstützt durch Gelder aus dem privatwirtschaftlichen Sportsponsoring. Durch deren mangelnde strategische und taktische Verknüpfung liegen jedoch mögliche geschäftliche Synergien brach. Sportsponsoring: Professionalisierung einerseits, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto.jpg"><img class="alignleft" title="DrTimBreitbarth_Foto" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der geneigte Beobachter konstatiert derzeit zwei Trends: zum einen die zunehmend substantielle Etablierung von Nachhaltigkeitsmanagement in führenden deutschen Unternehmen; zum anderen die Nutzung der Plattform Sport zur Durchführung von CSR-Aktivitäten, teilweise direkt unterstützt durch Gelder aus dem privatwirtschaftlichen Sportsponsoring. Durch deren mangelnde strategische und taktische Verknüpfung liegen jedoch mögliche geschäftliche Synergien brach.</p>
<p><strong>Sportsponsoring: Professionalisierung einerseits, Legitimierungsdruck andererseits</strong></p>
<p>Sportsponsoring ist eine anerkannte und sich selbst professionalisierende Taktik innerhalb der Marketingstrategie. Es trägt in erster Linie mit Marken- und Kommunikationswerten zum Unternehmenserfolg bei. Seit dem Aufkommen einschneidender globaler Nachhaltigkeitsdebatten und der Forderung nach tiefgreifendem gesellschaftlichen Engagement gab es immer wieder Versuche, traditionelle Sponsoring-Konzepte mit wenig profundem CSR-Denken „zu verlängern“.</p>
<p>Allerdings wurden dabei die unterschiedlichen Dimensionen von Sponsoring (taktisch) und CSR (strategisch) missachtet. Auch wurde die Nutzung und Etablierung des Sportsponsoring-Rahmens als substantieller Beitrag zum Unternehmenserfolg jenseits seiner Kommunikationswerte unterschätzt. Dies ist umso bedenklicher da sich der Rechtfertigungsdruck auf unternehmerische Aufwendungen im Sportsponsoring erhöht hat und sich gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit als Management-„Zeitgeist“ etabliert.</p>
<p>Während die wirtschaftlichen Potentiale von CSR deutlich erkennbar und auch messbar geworden sind, konnte eine Akzeptanz des Zusammenhangs von CSR und Sport aufgrund des bisherigen Handelns der Unternehmen nicht hergestellt werden. So wurde das Sponsoring im Spitzensport in einer bundesweiten wie europäischen Umfrage des Marktforschungsinstituts Sport+Markt (2008) als am wenigsten wichtige von 13 abgefragten CSR-Maßnahmen bewertet.</p>
<p>Es ist daher nicht verwunderlich, dass nur 25% der deutschen Unternehmen Sportsponsoring und CSR-Aktivitäten überhaupt integrieren (Sponsoring Trends 2010). Massive Budgetzuwächse und höherer strategische Verknüpfung sind vielmehr in den Bereichen ökologisch-, sozial- und bildungsbezogener Aktivitäten zu verzeichnen, die schon heute in doppelt so hohem Maße mit dem CSR-Management der Unternehmen integriert sind.</p>
<p><strong>Nachteile im innerbetrieblichen Wahrnehmungs- und Verteilungswettbewerb</strong></p>
<p>Die Langzeitstudie „Sponsoring Trends“ bestätigt, dass es zwischen 2008 und 2010 bereits in über 25% der Unternehmen zu spürbaren Verschiebungen aus dem Sponsoring-Budget in das CSR-Budget kam. Umgekehrte Verschiebungen liegen dagegen bei unter 3%. Weiterhin zeigen Beispiele wie das von RWE, dass Sportsponsoring (speziell im Spitzensport) zunehmend in Frage gestellt wird oder komplett von CSR-affine Maßnahmen abgelöst werden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz wird der organisierte Sport zunehmend zur Plattform für CSR-inspirierte Maßnahmen. Insbesondere über Vereine, Verbände und individuelle Sportler werden auch Sponsorengelder der Firmen in Aktivitäten geleitet, die sich sozialpolitischen und ökologischen Themen hinwenden. Teilweise integrieren sich Firmensponsoren aktiv in diese Partnerschaften. Eine Erklärung dafür ist, dass auch kommerziell handelnde Sportorganisationen zunehmend zu nachhaltigerem, vorbildhaften und gemeinschaftsorientiertem Handeln aufgefordert sind. Konkrete Anstrengungen aus dem Jahr 2010 verdeutlichen beispielsweise das vom DFB gemeinsam mit dem Ligaverband beschlossene, umfangreiche Konzept „Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“ und die Implementierung der CSR Performance Scorecard bei einem etablierten Fußballbundesligisten.</p>
<p><strong>Unternehmensinterne Neupositionierung des Sportsponsoring und integrierter Entwicklungsprozess</strong></p>
<p>Unstrittig ist, dass sich das Managementkonzept CSR weit über den Kommunikationsaspekt hinaus entwickelt. CSR-geleitete Aktionen im Sportsponsoring-Umfeld bedürfen daher ebenso einer breiteren, kreativeren und ernsthafteren Auseinandersetzung mit den gesellschaftspolitischen und vor allem handfesten unternehmerischen Potentialen von CSR. Nur auf Kommunikationswerte ausgerichtete Kooperationen, Programme und Messmethoden greifen deutlich zu kurz.</p>
<p>Daher kommt es bei der Analyse und Konzeptionalisierung dieser Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Sportsponsoring und CSR-Management insbesondere darauf an, ein konkretes und industriespezifisches Verständnis von CSR im strategischen und operativen Wirken eines Unternehmens zu haben. Einige der weithin dokumentierten Unternehmensmotive zur Integration von CSR (insbesondere markenorientierte Motive) decken sich durchaus mit grundlegenden Erwartungen an das Sportsponsoring.</p>
<p>Andere gehen aus Managementsicht weit über die derzeitige Konzeptionalisierung, Durchführung und Messung von Sportsponsorships hinaus. Denn: sie bewirken substantielle Vorteile in Kernbereichen der Unternehmen, beispielsweise Human Resources Management, Marktentwicklung, Produktinnovation und Prozesseffizienz durch Wissenstransfer. Diese dokumentieren sich schon heute in der Wertsteigerung von Unternehmen, die es aufgrund ihres vorausschauenden und innovativen Umgangs mit Nachhaltigkeit in entsprechende Börsenindices geschafft haben: der Dow Jones Sustainability Index ‚outperformed’ Standardindices seit 1996.</p>
<p>Grundsätzlich können durch die Nutzung von Sportsponsoring als CSR-Plattform innerhalb der Konzernstrategie signifikante, tiefgreifende und langfristige Vorteile geschaffen werden. Es kommt nun darauf, die strategische und operative Verzahnung von Sportsponsoring und CSR-Management voranzutreiben. Erforderlich ist sowohl der Prozess der firmeninternen Konzeptentwicklung, Verhandlungen mit externen Kooperationspartnern sowie die Etablierung eines Messsystems, das qualifiziert ist, den Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in den avisierten Sport-CSR-Aktionsfeldern auch jenseits von Kommunikationswerten darstellen zu können. Voraussetzung zum Gelingen der Neupositionierung und Stärkung des Sportsponsorings ist der unternehmensinterne Dialog, in dem sich das Verständnis über die und gesamtgesellschaftliche Bedeutung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Nachhaltigkeit bei den „Sportlern“ und den „CSRlern“ annähert.</p>
<p>Dr. Tim Breitbarth (Kontakt: tim@breitbarth.biz)</p>
<p><strong>BUCHEMPFEHLUNG</strong><br />
The Business Case for Corporate Social Responsibility: Evolution, Construction and Manifestation in Europe, Tim Breitbarth 290 Seiten, Englisch, EUR 74,90 <a href="http://www.amazon.de/gp/product/images/3863067428/ref=dp_image_z_0?ie=UTF8&amp;n=52044011&amp;s=books-intl-de%20)" target="_blank">Link</a>.</p>
<div><strong>Über den Autor</strong></div>
<div>Dr. Tim Breitbarth ist Marketingberater mit den Schwerpunkten CSR, Sport, Innovationen und Leistungsmesssystemen sowie Senior Lecturer in Sports Management an der Bournemouth University.<br />
Neben Deutschland und England arbeitete er in Neuseeland, den USA und weiteren Ländern.<br />
Er ist unter anderem Mitgründer und ehemaliger Geschäftsführer einer neuseeländischen Marketingberatungsgesellschaft sowie Autor diverser Fachbücher, wissenschaftlicher Studien und Fachartikel.</div>
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		<item>
		<title>CSR im Mittelstand &#8211; DPRG Forum</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/csr-im-mittelstand-dprg-forum/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 06:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[CSR-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[CSR Strategie]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vertrauen schaffen, Werte steigern, Kommunikation managen. Zielgerecht kommunizieren für den Mittelstand, das ist das Mottos des diesjährigen DRPG-Forums am 11. Mai 2012 im Berliner Maritim Hotel, bei dem ich, gemeinsam mit Dr. Jens Wichtermann, Vaillant Group, das Panel zum Thema CSR &#38; CSR Kommunikation leiten werden und zu dem ich sie herzlich hiermit herzlich einlade. Verantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_127" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/01/rw.jpg"><img class=" wp-image-127" title="rw" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/01/rw.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Riccardo Wagner, BetterRelations</p></div>
<p>&#8220;Vertrauen schaffen, Werte steigern, Kommunikation managen. Zielgerecht kommunizieren für den Mittelstand, das ist das Mottos des diesjährigen DRPG-Forums am 11. Mai 2012 im Berliner Maritim Hotel, bei dem ich, gemeinsam mit Dr. Jens Wichtermann, Vaillant Group, das Panel zum Thema CSR &amp; CSR Kommunikation leiten werden und zu dem ich sie herzlich hiermit herzlich einlade.</p>
<p>Verantwortung und Nachhaltigkeit sind aus der mittelständischen Unternehmensführung oft seit Generationen fest verankert und haben nicht zuletzt dazu beitragen, dass der German Mittelstand genau das ist, für das er international auch gilt: leistungsstark, innovativ, beständig und zuverlässig.<br />
Im Workshop des Forums werden wir beleuchten, was die moderne CSR-Diskussion und auch die Fortschritte in Praxis und Forschung für die Konzeption und auch das Management und die Kommunikation von Verantwortung und Nachhaltigkeit für die Praxis bedeuten und wie der Mittelstand mit CSR echte Werte für das Unternehmen schaffen kann.</p>
<p>Seien Sie dabei, arbeiten und diskutieren Sie mit!</p>
<p>Die Anmeldung zum Forum finden Sie auf dieser Seite: <a href="http://www.dprg-forum.de/anmeldung.html" target="_blank">DPRG-Forum-Anmeldung  </a> Weitere Informationen zum Programm sind ebenfalls nur einen Klick entfernt.</p>
<p>Hier bereits eine Vorstellung meines Workshop-Partners <strong>Dr. Jens Wichtermann, Vaillant Group</strong></p>
<div id="attachment_693" class="wp-caption alignleft" style="width: 85px"><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/04/fotowichtermann.jpeg"><img class="size-full wp-image-693" title="wichtermann" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/04/fotowichtermann.jpeg" alt="" width="75" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Jens Wichtermann, Vaillant Group</p></div>
<p>Dr. Jens Wichtermann leitet seit 2006 die Unternehmenskommunikation der Vaillant Group, Remscheid. Seit Anfang 2011 ist er zudem für das Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens verantwortlich. Die Vaillant Group gehört mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro und rund 12.400 Mitarbeitern zu den internationalen Markt- und Technologieführern in der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik. Von 2001 bis 2006 arbeitete Dr. Wichtermann im Bereich Konzernkommunikation des Bochumer Technologiekonzerns GEA Group (ehemals mg technologies ag, Frankfurt am Main). Dort verantwortete er unter anderem die weltweite Medienkommunikation, die Online-Kommunikation sowie die Mitarbeiterinformation. Zuvor war er Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg. Er arbeitete zudem freiberuflich als Pressesprecher und Kommunikationsberater für verschiedene Unternehmen, im Profisport und in der Automobilindustrie.</p>
<p>Und ebenfalls ein kurzer Teasertext als Outtake der Veranstaltungswebseite:</p>
<p>„Viele mittelständische Unternehmen betreiben im besten Sinne PR – ohne dies jedoch so zu nennen. In anderen Unternehmen ist PR »Chefsache« und somit schon aus strukturellen Gründen faktisch Nebensache. Beides spiegelt die Rahmenbedingungen im Mittelstand wider: Finanzielle und personelle Ressourcen sind oft begrenzt.“ (Schütte, 2011)</p>
<p>Eine Befragung des DPRG-Facharbeitskreises „Kommunikation im Mittelstand“ (2011) zeigt, dass die Professionalisierung von PR im Mittelstand noch nicht weit fortgeschritten ist. So hat etwa nur die Hälfte mittelständischer Unternehmen eine eigene Firmenwebsite. Doch Kommunikation wird zunehmend als Erfolgsfaktor und Problemlöser erkannt. Selbst eher als unkommunikativ bekannte Unternehmen sprechen ihren unternehmerischen Erfolg zu einem beträchtlichen Teil professionell gemanagter Kommunikation zu.</p>
<p><strong>DPRGforum – Fachgespräche auf hohem Niveau</strong></p>
<p>Die Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG) führt am 11. Mai 2012 ein Gesprächsforum rund um das Thema Kommunikation für den Mittelstand in Berlin durch. In diesem Rahmen wollen wir durch viele gute Beispiele unterstreichen, dass professionell gemanagte Kommunikation nach innen und außen als Werttreiber gerade auch für mittelständische (Familien-) Unternehmen unverzichtbar ist.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Forums stehen Expertenreferate und  -diskussionen ebenso wie Workshops der DPRG-Facharbeitskreise zu Einzelaspekten aus dem Themenspektrum der Mittelstandskommunikation.</p>
<p>Zielgruppen des Forums sind PR-Schaffende und Kommunikations-verantwortliche – insbesondere aus Familien- und Inhaber geführten mittelständischen Unternehmen.</p>
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		<title>Von Äpfeln und Birnen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionsbeitrag zur Debatte „Wie nachhaltig &#38; verantwortlich ist Gentechnik?“ Den Ursprungsartikel finden Sie hier Von Dr. Tim Breitbarth Die Diskussion um den Einsatz der Gentechnik vor allem in der Nahrungsmittelproduktion ist sicher nicht neu. Wichtig bleibt sie allemal. Du rch gentechnische Veränderung wird vielen Äpfeln und Birnen übel mitgespielt. Allerdings behandeln auch Kritiker beide nicht zimperlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionsbeitrag zur Debatte „Wie nachhaltig &amp; verantwortlich ist Gentechnik?“</p>
<p>Den Ursprungsartikel finden Sie <a href="http://csr-strategie.de/csr/diskussion-wie-nachhaltig-verantwortlich-ist-gentechnik/" target="_blank">hier</a></p>
<p><em>Von Dr. </em><em>Tim Breitbarth</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-661" style="border-style: initial; border-color: initial; float: left; border-width: 0px;" title="DrTimBreitbarth_Foto" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Die Diskussion um den Einsatz der Gentechnik vor allem in der Nahrungsmittelproduktion ist sicher nicht neu. Wichtig bleibt sie allemal. Du</p>
<div><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span>rch gentechnische Veränderung wird vielen Äpfeln und Birnen übel mitgespielt. Allerdings behandeln auch Kritiker beide nicht zimperlich, denn bei Vergleichen werden sie gerne in einen Topf geworfen. Mehr dazu später.In ihrem Beitrag von „Das Versagen der Gentechnik: Versprechen machen nicht satt!“ thematisiert und kritisiert Dr. Steffi Ober, Referentin für Agrogentechnik und Biodiversität beim NABU Bundesverband, insbesondere den versprochenen beziehungsweise vorgeblichen globalen Nutzen gentechnisch veränderter Nahrungsmittel (<a href="http://csr-strategie.de/csr/diskussion-wie-nachhaltig-verantwortlich-ist-gentechnik" target="_blank">http://csr-strategie.de/csr/diskussion-wie-nachhaltig-verantwortlich-ist-gentechnik</a><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto.jpg"><br />
</a>).</p>
<p><strong><em>Deutsche wollen kein Genfood!?</em></strong></p>
<p>In diesem Debattenzusammenhang ist auf der Internetseite des NABU eine von SlowFood Deutschland in Auftrag gegebene Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa zu finden, auf deren Ergebnisse auch der NABU seine Argumention aufbaut  – Überschrift der Webseite: „Deutsche wollen kein Genfood“ (<a href="http://www.nabu.de/themen/gentechnik/allgemein/11032.html">www.nabu.de/themen/gentechnik/allgemein/11032.html</a>)</p>
<p>Besagte Forsa-Studie kommt also zu dem Ergebnis: „Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger (78 %) lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab, auch dann, wenn sie billiger als herkömmliche Lebensmittel sein sollten. Nur einer Minderheit von weniger als einem Fünftel aller Bürger (19 %) ist es egal, ob gentechnisch veränderte Bestandteile in der Nahrung enthalten sind.“ (<a href="http://www.slowfood.de/w/files/pdf_neu/meinungen_zu_gentechnik_190509.pdf">www.slowfood.de/w/files/pdf_neu/meinungen_zu_gentechnik_190509.pdf</a>)</p>
<p><strong><em>Von Birnen&#8230;</em></strong></p>
<p>So, nun wieder zu den Äpfeln und Birnen. Denn die Meinungsforscher haben wirklich nur die „Meinung“ oder besser INTENDIERTE Kaufentscheidungen der Befragten erhoben. Birnen quasi. Derartige „Birnen-Umfragen“ begegnen uns tagein, tagaus, denn gefragt wird nach allem und jedem. Schnelligkeit, Gewünschtheit der Ergebnisse, Kostenersparnis und andere Gründe gehen dabei zu Lasten der Forschungsmethodik – und damit oft auch an der Realität vorbei.</p>
<p>Wichtig und aufschlussreich für die Diskussion sind aber doch TATSÄCHLICHE Kaufentscheidungen im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Denn unsere eigene Erfahrung und Beobachtungen sowie die Marketingwissenschaft lehrt uns, dass eine abgefragte Meinungsäußerung mittels schnödem Ankreuzen etwas anderes ist, als mit dem möglicherweise begrenzten Einkaufsbudget im Portemonnaie vor dem Obstregal im Supermarkt zu stehen. Meine rationale, emotionale, sozial gewünschte oder wie auch immer geartete Meinung in einer „Birnen-Umfragen“ abzugeben tut nicht weh. Mit einer realen Kaufentscheidung konfrontiert zu sein schon, denn es gibt Preis, wahrgenommene Produktqualität und andere Aspekte abzuwägen.</p>
<p><strong><em>&#8230; und Äpfeln</em></strong></p>
<p>Nur „Äpfel-Studien“ erlauben also einen Rückschluss auf das Kaufverhalten der Bevölkerung – und der Akzeptanz von Gentechnik im Nahrungsmittelbereich. Und genau eine solch aufwendige, einzigartige, mehrjährige und internationale Forschung haben die Marketingexperten der University of Otago aus Neuseeland auf sich genommen (u.a. veröffentlicht in Nature Biotechnology, 2007). In fünf europäischen Ländern wurden Feldexperimente mit jeweils behördlicher Genehmigung durchgeführt, in denen als gentechnisch verändert beschriftete Agrarprodukte zusammen mit gleichen Produkten aus „herkömmlichem“ Anbau (konventionell gespritzt) und „ökologischem“ Anbau (bio-zertifiziert) verkauft wurden. Alles unter realen Verkaufsbedingungen und bei verschiedenen Preismodulierungen. Die 14-tägige Studie in Deutschland wurde von mir geleitet. Die Käufer und Käuferinnen, die natürlich nichts von ihrer Teilnahme an einem Feldexperiment wussten, wurden selbstverständlich nach ihrer Kaufentscheidung über die Angebotsmanipulation der Süßkirschen aufgeklärt.</p>
<p><strong> <em>Deutsche kaufen Genfood!</em></strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: bei gleichem Preis hatten die ökologischen Produkte 50% Marktanteil, die herkömmlichen 28%, und die gentechnisch veränderten 22%. Nun ist wohl klar, dass ein gleicher Preis für die drei Anbaumethoden unrealistisch ist – zum Beispiel haben wir gelernt: Bio ist teu(r)er. Bei einem realistischen Preisszenario also &#8211; ökologischer Anbau 15% teurer als herkömmlicher Anbau, gentechnisch veränderter Anbau 15% günstiger als herkömmlicher Anbau – ergibt sich in Deutschland ein völlig anderes Bild: ökologischer Anbau 33% Marktanteil, herkömmlicher 31% und gentechnisch verändert 36%.</p>
<p>Ja, Sie haben richtig gelesen: das gentechnisch veränderte Produkt als Marktführer! Diese „Äpfel-Studie“ widerlegt also zumindest den naheliegenden Schluss der bei Forsa in Auftrag gegebenen „Birnen-Umfrage“, dass Verbraucher gentechnisch veränderte Produkte ablehnen – sie tun es unserer Studie nach selbst dann nicht, wenn explizit auf den Einsatz der Gentechnik hingewiesen wird. Abgefragte Meinungen sind also nicht gleich tatsächlicher Kaufablehnung.</p>
<p>Zwei Nachträge. Erstens auch in den anderen untersuchten Ländern Schweden, Frankreich, Belgien und Großbritannien ergaben sich ähnliche Ergebnisse. Zweitens haben auch wir parallel zu dem Feldexperiment in Deutschland eine klassische Umfrage mit den gleichen Kaufszenarien gemacht. Und siehe da, hier könnte wie auf der NABU-Webseeite die Überschrift lauten „Deutsche wollen kein Genfood“: nur 12% der Befragten hätten sich für das gentechnisch veränderte Produkt entschieden.</p>
<p>Bleibt also festzuhalten, dass auch in der Diskussion um den Einsatz der Gentechnik in der Nahrungsmittelproduktion Äpfel als Äpfel und Birnen als Birnen behandelt werden müssen.</p>
</div>
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		<title>Einladung: CSR-Kooperationen Unternehmen &amp; NGOs</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 18:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Citizenship]]></category>
		<category><![CDATA[CSR-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[BMAS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[CSR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[CSR-Kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>

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		<description><![CDATA[BetterRelations ist als Initiator, Koordinator und Netzwerkpartner aktiv an der CSR-Initiative Rheinland beteiligt, einem Projekt der IHK Bonn/Rhein- Sieg und der Bundestadt Bonn. Realisiert wird die CSR Initiative  im Rahmen der Initiative &#8220;CSR-Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand &#8221;des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der EU und des ESF. Wir laden alle Interessierten Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BetterRelations ist als Initiator, Koordinator und Netzwerkpartner aktiv an der <a title="CSR Initiative Rheinland" href="http://www.csr-rheinland.de" target="_blank">CSR-Initiative Rheinland</a> beteiligt, einem Projekt der IHK Bonn/Rhein- Sieg und der Bundestadt Bonn. Realisiert wird die CSR Initiative  im Rahmen der Initiative &#8220;CSR-Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand &#8221;des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der EU und des ESF.</p>
<p>Wir laden alle Interessierten Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen aus dem Rheinland deshalb ganz herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung in Bonn ein.</p>
<p>Herzlichst<br />
Marcus Eichhorn &amp; Riccardo Wagner</p>
<p><strong>Gut für die Region und gut für ihre Bürger und Unternehmen!</strong></p>
<p>Einladung zur Auftakt- und Diskussionsveranstaltung der &#8220;CSR-Initiative Rheinland&#8221;</p>
<p>Thema: Nachhaltigkeit &amp; regionales Unternehmensengagement &#8211; gut für die Region und gut für ihre Bürger und Unternehmen!</p>
<p>&#8220;Unternehmen und gemeinnützige Organisationen gemeinsam engagiert &#8211; für das Rheinland und die Welt&#8221; Das ist das Motto der CSR-Initiative Rheinland. Unser Rheinland braucht engagierte Unternehmen &amp; Unternehmer/innen, Organisationen, Verbände und Bürger/innen. Soziales, kulturelles und ökologisches Engagement ist heute so wichtig wie nie zuvor und nützt den Menschen aber auch der regionalen Wirtschaft und den Unternehmen. Die CSR Initiative Rheinland ist ein Projekt, um dieses Engagement langfristig, strategisch und nachhaltig wirksam zu fördern. Kern des Projektes ist die Überzeugung, dass Unternehmen, Organisationen und Bürger/innen gemeinsam mehr erreichen. Vernetzung, Kooperation und strategische Projektentwicklung bringen professionellere und wirksamere Projekte und nutzen knappe Ressourcen und die Kreativität der Aktiven sinnvoller.</p>
<p>An diesem Abend möchten wir, gemeinsam mit renommierten Gästen und Experten, die CSR Initiative Rheinland allen interessierten Bürgern und Unternehmen vorstellen. Wir wollen dabei gemeinsam diskutieren, wie wir in unserer Region das vielfältige Unternehmensengagement ausbauen, besser vernetzen und die strategische Verankerung des Engagement in den Unternehmen sowie die Entwicklung von langfristigen Engagementkooperationen mit gemeinnützigen Organisationen stärken und fördern können.<br />
Termin: Montag, 23.4.2012</p>
<p>Ort: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn</p>
<p>Beginn/Ende: 18.30 Uhr, gegen 21 Uhr<br />
Moderation: Dr. René Schmidpeter &#8211; Herausgeber diverser CSR/CC Bücher, Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen &amp; Universitäten, Internationaler CSR-Experte etc. (ehem. u. a. Bertelsmann Stiftung). Er wird an diesem Abend auch eine Einführung in das neue Standardwerk &#8220;Corporate Social Responsibility&#8221; geben, dessen Mit-Herausgeber er ist.<br />
Ablauf:</p>
<p>Beginn 18.30 Uhr<br />
Begrüßung Wolfgang Grießl, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg</p>
<p>18.40 Uhr<br />
Grusswort Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Düsseldorf</p>
<p>19.00 Uhr<br />
Begrüßung und Vorstellung der CSR-Initiative Rheinland durch die Projektverantwortlichen Marcus Eichhorn &amp; Riccardo Wagner</p>
<p>19.20 Uhr<br />
Überleitung Moderator, Themeneinführung und Vorstellung der Podiumsgäste</p>
<p>19.30 Uhr<br />
Podiumsdiskussion</p>
<p>Ende der Podiumsdiskussion 20.30 Uhr</p>
<p>Anschließend lockerer Ausklang der Veranstaltung mit weiteren Gesprächen und Networking bei Erfrischungen und einem kleinen Imbiss.</p>
<p>Wir bitten um schriftliche Anmeldung zur Veranstaltung per E-Mail an pieck@bonn.ihk.de</p>
<p>Hinweis: Die Initiative ist ein Projekt der IHK Bonn/Rhein-Sieg, in Kooperation mit der Stadt Bonn und weiteren namhaften Organisationen und Institutionen wie dem Landschaftsverband Rheinland, dem Hilfsbündnis Aktion Deutschland Hilft, Common Purpose u.v.w.. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der EU und dem Europäischen Sozialfonds.</p>
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		</item>
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		<title>Einladung: Vom Kommunikations- zum Verantwortungsmanagement</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 07:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortungsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich Sie als Leiter des Arbeitskreis CSR Kommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) zu einer spannenden Veranstaltung in Frankfurt am Main einladen zu können. Es würde mich freuen, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen. Neue Regeln und Herausforderungen in der CSR-Kommunikation? Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit stellen an die Kommunikation eines Unternehmens hohe Anforderungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich Sie als Leiter des Arbeitskreis CSR Kommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) zu einer spannenden Veranstaltung in Frankfurt am Main einladen zu können. Es würde mich freuen, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen.</p>
<p><strong>Neue Regeln und Herausforderungen in der CSR-Kommunikation?</strong></p>
<p>Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit stellen an die Kommunikation eines Unternehmens hohe Anforderungen. Im Rahmen unserer regelmäßigen Vortragsreihe lädt Sie der Arbeitskreises CSR Kommunikation der dprg e.V. am 15.5.2012 zur Diskussionsveranstaltung ein. Diesen Fragen wollen wir nachgehen: Wie sollte gesellschaftliches Engagement in die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens eingebunden werden? Wie können die verschiedenen Ebenen innerhalb der CSRKommunikation analysiert und gesteuert werden? Welche neuen Regeln ergeben sich daraus für die Unternehmenskommunikation? Warum berichten Organisationen über ihr Nachhaltigkeitsengagement, schaden aber trotzdem ihrem Ruf?</p>
<p>Unsere Referenten bringen einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Theorie und Praxis mit. Nach kurzen Impulsvorträgen möchten wir mit Ihnen diskutieren.</p>
<p>Termin: 15.5.2012, Beginn 19 Uhr</p>
<p>Ort: Clariant SE, Am Unisyspark 1 65843 Sulzbach am Taunus</p>
<p>Referenten/Podium:</p>
<p>Gabriele Faber-Wiener, Mitglied österreichischen PR-EthikRat, ehem. Präsidentin des PRVA, GF Center für Responsible Management, Eichgraben/Österreich</p>
<p>Dr. Thomas H. Osburg, Director Europe &#8211; Corporate Affairs, Intel Corp., verantwortlich für die strategische Gestaltung und Implementierung von Intel’s CSR Programmen in Europa, München</p>
<p>Martina Hoffhaus, Leiterin des AK CSR-Kommunikation der DPRG, Geschäftsführerin messagepool &#8211; Nachhaltigkeitskommunikation, Frankfurt am Main</p>
<p>Riccardo Wagner, Leiter des AK CSR-Kommunikation der DPRG, Geschäftsführer BetterRelations &#8211; CSR Strategy &amp; Communications, Köln</p>
<p>Moderation: Dr. René Schmidpeter &#8211; Herausgeber div. CSR/CC Bücher, Lehrbeauftragter an versch.Hochschulen&amp; Universitäten, Int. CSR-Experte etc. (ehem. u.a. Bertelsmann Stiftung) und Mag. Andreas Scheider, Wirtschafskammer Österreich und Experte für CSR im Bereich KMU und Normierung (u.a. ISO26000).</p>
<p>Extra: Die Moderatoren Dr. Schmidpeter und Mag. Andreas Schneider, werden im Rahmen der Veranstaltung Einblicke in das gerade neu im SpringerGabler Verlag erschiene Standardwerk &#8220;Corporate Social Respsonsibilty &#8211; Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis&#8221; geben, dessen Herausgeber sie sind und indem unsere beiden Gäste Autoren sind. Das Buch umfasst 50 hervorragende Fachartikel von 67 renommierten Autoren zum gesamten CSR-Spektrum.</p>
<p>Ablauf:</p>
<p>19.00 Uhr<br />
Begrüßung des Präsidenten der DPRG e.V., Herr Ulrich Nies</p>
<p>19.05 Uhr<br />
Begrüßung und Vorstellung des AK CSR-Kommunikation durch R.Wagner, Leiter des Arbeitskreises</p>
<p>19.10Uhr<br />
Überleitung des Moderators zu den Impulsvorträgen</p>
<p>19.15 Uhr<br />
Impulsvorträge</p>
<p>Gabriele Faber-Wiener: Responsible Communication:iVon Kommunikations- zum Verantwortungsmanagement</p>
<p>Dr. Thomas H. Osburg: Strategische CSR und Kommunikation</p>
<p>M. Hoffhaus: Titel: Die 7 Todsünden der CSR Kommunikation bzw. Nachhaltigkeitskommunikation – neue Thesen, Ansätze &amp; Werte für die Kommunikationsbranche?</p>
<p>20.00 Uhr anschließend Überleitung Moderator &amp; Podiumsdiskussion</p>
<p>Voraussichtliches Ende 20.30 Uhr bis 21.00 Ende des Diskussion</p>
<p>Anschließend lockerer Ausklang der Veranstaltung mit weiteren Gesprächen<br />
und Networking bei Erfrischungen und einem kleinen Imbiss.</p>
<p>Wir bitten um schriftliche Anmeldung zur Veranstaltung per E-Mail an wagner@betterrelations.de</p>
<p>Der Arbeitskreis CSR-Kommunikation der DPRG e.V.<br />
hat sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Professionalisierung von<br />
CSRKommunikation zu leisten. Durch z.B. öffentliche Diskussionen schafft dieser Spezialistenkreis aus CSR Kommunikationsexperten Bewusstsein für die Herausforderungen, der sich Kommunikatoren für CSR-/Nachhaltigkeitsthemen innerhalb der Unternehmenskommunikation stellen müssen. Der Arbeitskreis sucht den aktiven Dialog mit Experten aus Unternehmen, Netzwerken, Wissenschaft, Verbänden, Politik und<br />
Nichtregierungsorganisationen und arbeitet an konkreten Fragestellungen rund um Nachhaltigkeitskommunikation. Er versteht sich als Kompetenzplattform und Sprachrohr innerhalb der DPRG für CSR-Themen, der sich für die Entwicklung von Standards und Leitlinien für die Kommunikationspraxis, Beratung und Ausbildung einsetzt.</p>
<p>Eine Mitarbeit ist durch Mitgliedschaft der DPRG möglich. Vorsitz / Kontakt: Martina Hoffhaus, messagepool, hoffhaus@message-pool.de oder Riccardo Wagner, BetterRelations, wagner@betterrelations.de. Mehr: <a href="http://www.dprg.de/Profile/CSRKommunikation/26" target="_blank">http://www.dprg.de/Profile/CSRKommunikation/26</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Role of Business in a Global Society: Progress or Protect?</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/the-role-of-business-in-a-global-society-progress-or-protect/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Friedman</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CSR-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensverantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[The Article originally appeared on Huffington Post The concept of &#8216;The Butterfly Effect&#8217; explains that even small actions can have far reaching and unintended consequences. This presents a unique problem for businesses operating in a global context because any business working across cultures must face the fact that &#8212; no matter how they conduct their [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>The Article originally appeared on Huffington Post</em></p>
<p><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/02/JTF-from-Magic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-274" title="John Friedman" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/02/JTF-from-Magic-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>The concept of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Sound_of_Thunder" target="_blank">&#8216;The Butterfly Effect&#8217;</a> explains that even small actions can have far reaching and unintended consequences. This presents a unique problem for businesses operating in a global context because any business working across cultures must face the fact that &#8212; no matter how they conduct their business &#8212; they are going to have some impacts that will cause some stakeholder to question their actions.</p>
<p>To be sure, global standards such as <a href="https://www.globalreporting.org" target="_blank">GRI</a>, the <a href="http://www.mallenbaker.net/csr/CSRfiles/gsprinciples.html" target="_blank">Global Sullivan Principles</a>, and <a href="http://www.cauxroundtable.org/index.cfm?&amp;menuid=8" target="_blank">others</a> define a minimum set of standards for global business. But for a business seeking to obtain competitive advantage in a global context, conforming to global standards is not a leadership position. In fact, any business hoping that adherence to minimum, agreed-upon standards will give them a competitive advantage is in fact relying on the assumption that its competitors engage in malfeasance or suffer from incompetence.</p>
<p>In light of Matt Browne&#8217;s piece &#8216;<a href="http://www.huffingtonpost.com/matt-browne/prologo-can-global-brands_b_1333548.html?ref=business" target="_blank">Can Global Brands Become a Force for Good,</a>&#8216; I suggest that it is much harder to please some of the people all of the time, you can satisfy all of the people some of the time but will never satisfy everyone all of the time.</p>
<p>Fundamentally the question comes down to two extremes; whether people see businesses as having a responsibility to follow the &#8216;highest&#8217; (often equated by one&#8217;s own) standards and to serve as a driver for changes (seen as improvements) or whether they believe that the businesses have a responsibility to be respectful and protective of the local indigenous cultures wherever they do business.</p>
<p>While these two extremes exaggerate the point, the question is fundamental for a business that must consider which most closely reflects the attitudes and opinions of their stakeholders (including shareholder and customers) back home.</p>
<p>The issues is lessened in cases when (and where) the local culture is one that does not conflict severely with that of stakeholders in the organization&#8217;s home country. A business operating in a culture with different perspectives on what constitutes appropriate wages, benefits, working conditions, hours and age of employment, may find itself struggling to explain its practices back home.</p>
<p>Today we look back at the age of colonization with the perspective of history and are critical of efforts to &#8216;convert&#8217; people from their traditional religious beliefs. We see those civilizations and societies as being worthy of protection rather than extermination. But at the time, the Spanish conquistadors saw themselves as rescuers rather than as oppressors. Their &#8216;modern&#8217; sensibilities were appalled by human sacrifices and other tenants of the Maya religion and sought to help by bringing local populations the benefits of their more &#8216;advanced&#8217; thinking.</p>
<p>In his book <a href="http://www.amazon.com/Moral-Capitalism-Reconciling-Private-Interest/dp/1576752577" target="_blank">Moral Capitalism</a> Steven Young, global executive director of the <a href="http://www.cauxroundtable.org/">Caux Round Table</a>, stresses the critical importance of being mindful and respectful of the local indigenous cultures that may be ill equipped to &#8220;fight back&#8221; against a more technologically advanced one.</p>
<p><em>&#8220;The culture that follows upon successful economic growth is a global one, rooted in American consumerism &#8230; that subverts traditional elites and values. Global business is the carrier of this culture, responding to consumer demands. It is legitimate for business to deliver what people want, but at the same time business should take care that local cultures are not permanently asphyxiated.&#8221;</em></p>
<p>Today we expect businesses to bring their benefits (goods, services, jobs) while working within the local culture. In fact, being respectful of those cultural differences is sometimes a requirement placed upon the company prior to being allowed to do business.</p>
<p>Because capitalism reflects the culture of the home country, the culture of the home country is often a secondary, unexpected impact on a new community. Movies like Gung Ho make light of the cultural impacts that transporting a business can have, but in fact, the impacts range include the dramatic (such as providing salaries &#8212; and the empowerment having one&#8217;s own money brings &#8211; to individuals who have previously been excluded from the economic mainstream) to the mundane, such as when as a teenager living in Germany in the 1970s, I was exposed to a number of different cultural norms simply by turning on the radio or television. Three decades later, I unintentionally challenged the local culture (in Morocco) by asking a woman for her opinion in a business meeting.</p>
<p>Young recognizes that however well intended, the very existence of a business from overseas threatens the local social, political, religious and political orders and challenges the status quo. Therefore, he writes &#8220;business has a responsibility to moderate its impact on those communities, which can hardly protect themselves against the intrusions.&#8221;</p>
<p>Indeed that may be the hardest lesson of all.</p>
<p>Follow John Friedman on Twitter: www.twitter.com/@JohnFriedman</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CSR und Lobbying – Weiße Weste trotz schwarzer Löcher?</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/csr-und-lobbying-weise-weste-trotz-schwarzer-locher/</link>
		<comments>http://csr-strategie.de/csr/csr-und-lobbying-weise-weste-trotz-schwarzer-locher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 10:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Dr. Tim Breitbarth Das Verhältnis von CSR und Corporate Lobbying ist ein Aspekt, der von CSR-Experten mehr und mehr als (er)klärungsbedürftig angesehen wird. Der UN Global Compact warnt in seinem Jahresbericht 2010 zurecht davor, dass Bemühungen der Wirtschaft im Bereich Nachhaltigkeit allzu oft durch Lobbyaktivitäten untergraben oder kontakariert werden. Klar ist: Lobbying hat seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Tim Breitbarth</em></p>
<p><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-661" title="DrTimBreitbarth_Foto" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2012/03/DrTimBreitbarth_Foto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Verhältnis von CSR und Corporate Lobbying ist ein Aspekt, der von CSR-Experten mehr und mehr als (er)klärungsbedürftig angesehen wird. Der UN Global Compact warnt in seinem Jahresbericht 2010 zurecht davor, dass Bemühungen der Wirtschaft im Bereich Nachhaltigkeit allzu oft durch Lobbyaktivitäten untergraben oder kontakariert werden. Klar ist: Lobbying hat seinen Business Case für viele Firmen bereits bewiesen. Während CSR mag ein Mittel sein mag, Regulierung zu verhindern, so ist Lobbying indes ist ein Mittel, um Regulierung zu gestalten.</p>
<p><strong>Lobbing als schwarzes Loch?</strong></p>
<p>In dem Beitrag „CSR und Lobbying: Freunde oder Feinde?“ in der aktuellen Ausgabe des CSR MAGAZIN (März 2012) thematisiere ich insbesondere den „Lobby Planet“ Brüssel, wo sich je nach Schätzung im EU-Regierungsviertel mindestens so viele Lobbyisten wie Mitarbeiter in Kommission, Parlament und Rat zusammengenommen tummeln – Tendenz steigend. In ihrer kritischen Vermessung des „Lobby Planet Brussels“ gibt das Corporate Europe Observatory daher zehn Hinweise für effektives EU-Lobbying (Vorsicht: Zynismus!):</p>
<p>1) Eröffnen Sie ein möglichst exklusives Büro in Brüssel.</p>
<p>2) Positionieren Sie sich als Experte, um in den über 1000 Beratergremien der Kommission mitsprechen zu können und Gesetzesvorlagen zu erstellen.</p>
<p>3) Gewinnen Sie EU-Entscheidungsträger als Lobbyisten – beispielsweise den einflussreichen ehemaligen Industriekommissar Günter Verheugen mit seiner eigenen Beratungsfirma.</p>
<p>4) Bezahlen Sie ThinkTanks, um Informationen gezielt „über Bande“ spielen zu können.</p>
<p>5) Bezahlen Sie Rechtskanzleien, um EU-Abgeordneten Änderungen an Gesetzesvorlagen professionell anbieten zu können.</p>
<p>6) Mischen Sie sich unter die Abgeordneten und ihre Assistenten, beispielsweise bei eigens initiierten Veranstaltungen.</p>
<p>7) Bilden Sie eine Fassadenorganisation, um die eigenen Lobbyaktivitäten zu maskieren – am besten überzeugen Sie eine NGO in Ihrem Interesse zu werben.</p>
<p> <img src='http://csr-strategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Verbreiten Sie Panik, dass mögliche politische Grundsatzänderungen unweigerlich zu Arbeitsplatzverlusten und Firmenabwanderungen aus der EU führen.</p>
<p>9) Untergraben Sie ungewünschte Maßnahmen durch zahllose Einreichungen und der Notwendigkeit für weitere Untersuchungen während des Gesetzgebungsverfahrens. Im äußersten Notfall: schlagen Sie eine freiwillige Selbstverpflichtungen seitens der Wirtschaft vor.</p>
<p>10) Lenken Sie ab indem Sie die politische Debatte auf ein Randthema führen, um das eigene Kernthema unbemerkt in die legislativen Maßnahmen einzuschmuggeln.</p>
<p><strong>Weiße Weste durch „verantwortliches Lobbying“?</strong></p>
<p>Lobbying stellt jedoch eine durchaus gewünschte Teilnahme an der politischen Willensbildung dar – kulturell und historisch bedingt in manchen Ländern mehr, in anderen weniger. Es geht also einerseits generell darum, angemessene Rahmenbedingungen für die politische Interessensvertretung aller gesellschaftlichen Kräfte sicherzustellen. Dafür setzen sich in letzter Zeit verstärkt Initiativen für verantwortliches Lobbying ein. So beschreiben die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung und Transparency International Deutschland in einem gemeinsamen Positionspapier eine Ausgestaltung transparenter und fairer Interessensvertretung in Deutschland. Konkretere Leitlinien für „(Sociallly) Responsible Lobbying“ gibt die Bertelsmann Stiftung (Auszug)</p>
<p>1) Verantwortliches Lobbying unterscheidet sich von der klassischen Form des Lobbyismus insbesondere dadurch, wie mit politischen Entscheidungsträgern kooperiert wird und was Inhalte der Lobbyarbeit sind.</p>
<p>2) Die Prozesse der politischen Kommunikation eines Unternehmens müssen transparent und konsistent sein. Die Ziele und genutzten Werkzeuge müssen klar erkennbar sein und konsequent kommuniziert werden. a. Werkzeuge im Unternehmen sind: externe Kommunikation über Lobby-Tätigkeiten, Verhaltenskodex, Lobbyregister. b. Werkzeuge in der Zusammenarbeit mit Partnern sind: Stakeholder-Dialoge, Personalaustausch, Collective Action durch Verbände.</p>
<p>3) Die Inhalte müssen mit gesamtgesellschaftlichen Zielen vereinbar sein, dürfen nicht dem Erwerb von Privilegien dienen und müssen mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens im Einklang stehen. Inhalte und Ziele sollten generell den drei Bereichen Unternehmenstätigkeit, Marktumfeld und Gesamtgesellschaft zuordbar sein.</p>
<p>Es bleibt jedoch vorerst unklar, in welchem Umfang diese umgesetzt werden beziehungsweise werden können. Denn andererseits geht es konkret darum, CSR und Lobbying in den Unternehmen zusammenzubringen. So kommt eine Studie von Blueprint, SustainAbility und WWF kommt zu dem Schluss, dass sich CSR und Lobbying aus ihren jeweils eigenen Sphären aufeinander zu bewegen müssen. Ob und wie einer solchen Integration mit oft geforderten regulativen Maßnahmen, zum Beispiel erhöhten Transparenzanforderungen, geholfen werden kann, ist nicht ausgemacht.</p>
<p><strong>Schwarz auf Weiß: Lobbying und Nachhaltigkeitsberichterstattung</strong></p>
<p>Der Blick in Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen zeigt, dass über Prozesse und Inhalte der politischen Interessensvertretung vergleichsweise seicht berichtet wird. So wird beispielsweise der Aspekt ‚Politik’ im Siemens Nachhaltigkeitsbericht als „vollständig berichtet“ markiert, auf den entsprechenden zwei Seiten finden sich jedoch lediglich allgemeine Informationen über den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter dem Stichwort ‚Kooperationen’. Andere Unternehmen wie die Deutsche Telekom und BASF geben sich beim Thema Lobbying etwas transparenter und reflektierter, beziehen sich in der Art ihrer politischen Kommunikationsarbeit und dem Umfang ihrer Offenlegung jedoch auf die „jeweils geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen“. Dem geneigten Leser mag der Ausspruch des zumal süffisanten Aufklärers Voltaire in den Sinn kommen: „Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.“</p>
<p>In den verschiedenen Berichterstattungsfäden finden sich bisher wenig ambitionierte Kriterien zur Offenlegung von Lobbyingaktivitäten. Die GRI-Kriterien SO5 und SO6 verlangen einerseits Erklärungen zur Art der Teilnahme am politischen Willensbildungsprozess und andererseits über direkte Zuwendungen an politische Organisationen. Dass konkrete Aktivitäten wie „Geheimbriefe“ an die Kanzlerin oder Zahlungen „über Bande“ ausgeklammert werden, sind nur zwei Kritikpunkte beispielsweise von Transparency International.</p>
<p>Im Abschnitt 6.6, „Faire Betriebs- und Geschäftspraktiken“, beschreibt die ISO 26000 Maßnahmen und Erwartungen hinsichtlich Korruptionsbekämpfung, verantwortungsbewusster politischer Mitwirkung und fairem Wettbewerb. Darin heißt es unter anderem: „Eine Organisation sollte&#8230; transparent sein in Bezug auf organisationspolitische Vorgaben und Aktivitäten, die in Zusammenhang mit Lobbying, politischen Beiträgen und politischem Engagement stehen &#8230; (und)&#8230; politische Beteiligungen vermeiden, die darauf hinauslaufen, Politiker oder politische Entscheidungsträger zugunsten bestimmter Angelegenheiten zu beeinflussen, oder die als ungebührliche Einflussnahme wahrgenommen werden können.“ Die Debatte um das Verhältnis von CSR und Lobbying scheint erst am Anfang. Insbesondere auf die Frage, wie eine konkrete innerorganisatorische und dem Politikbetrieb angepasste Umsetzung im Sinne des verantwortlichen Lobbyings aussieht, gibt es noch keine beziehungsweise zu viele normative Antworten. Streitern für höhere Transparenz und mehr CSR-Denken im Lobbysystem bleibt in jeden Fall der pragmatische Rathschlag des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt: „Counteract lobbying you don&#8217;t like with lobbying you prefer instead“. Und in diesem Sinne ist der wachsende Einfluss von beispielsweise NGOs in den letzten Jahren sicher nicht übersehbar.</p>
<p>Mehr zu der aktuellen Ausgabe des CSR MAGAZIN mit dem Titelthema: „Vertrauen &#8211; das flüchtige Kapital&#8221; finden Sie unter www.csrmagazin.de und in der XING-Gruppe „CSR Professional“ (<a href="http://www.xing.com/net/pria6bfdbx/csrprof" target="_blank">www.xing.com/net/pria6bfdbx/csrprof</a>).</p>
<p><strong>Über den Autor</strong><br />
Dr. Tim Breitbarth ist Marketingberater mit den Schwerpunkten CSR, Sport, Innovationen und Leistungsmesssystemen sowie Senior Lecturer in Sports Management an der Bournemouth University.<br />
Neben Deutschland und England arbeitete er in Neuseeland, den USA und weiteren Ländern.<br />
Er ist unter anderem Mitgründer und ehemaliger Geschäftsführer einer neuseeländischen Marketingberatungsgesellschaft sowie Autor diverser Fachbücher, wissenschaftlicher Studien und Fachartikel. Kontakt: tim@breitbarth.biz</p>
<p>Linkliste:<br />
• Alliance for Lobbying Transparency and Ethics Regulation (ALTER-EU): <a href="http://www.alter-eu.org" target="_blank">www.alter-eu.org</a><br />
• Bertelsmann Stiftung, „Responsible Lobbying“:<a href="http:// www.csr-weltweit.de/im-fokus/dossiers/responsible-lobbying " target="_blank"> www.csr-weltweit.de/im-fokus/dossiers/responsible-lobbying </a><br />
• Burson-Marsteller, „Guide to Effective Lobbying In Europe“:<br />
<a href="http://www.burson-marsteller.com/Innovation_and_insights/blogs_and_podcasts/BM_Blog/Lists/Posts/Post.aspx?ID=143 " target="_blank">www.burson-marsteller.com/Innovation_and_insights/blogs_and_podcasts/BM_Blog/Lists/Posts/Post.aspx?ID=143 </a><br />
• Corporate Europe Observatory (CEO): <a href="http://www.corporateeurope.org" target="_blank">www.corporateeurope.org</a><br />
• EU Transparency Register: <a href="http://europa.eu/transparency-register " target="_blank">http://europa.eu/transparency-register </a><br />
• Transparency International: <a href="http://www.transparency.de/Politik.62.0.html" target="_blank">www.transparency.de/Politik.62.0.html</a></p>
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		<title>Untergräbt CSR Eingentumsrechte? Stakeholderdialog missverstanden!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 10:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich bin ich auf einen Blogartikel gestoßen mit der interessanten Überschrift &#8220;CSR unterwandert Privateigentum und Freiheit&#8221;. Den Artikel finden Sie hier. Der Autor leitet ausführlich her, weshalb CSR falsch verstandener Konsens ist, der nicht zuletzt die unternehmerische Freiheit untergräbt. Dass der Autor im Hauptberuf Referent beim BDI ist, lässt auf die gedankliche Herkunft und Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich bin ich auf einen Blogartikel gestoßen mit der interessanten Überschrift &#8220;CSR unterwandert Privateigentum und Freiheit&#8221;. Den Artikel finden Sie <a title="Blogartikel" href="http://www.freiewelt.net/blog-4011/csr-unterwandert-privateigentum-und-freiheit.html" target="_blank">hier.</a><a href="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/01/rw.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-127" title="rw" src="http://csr-strategie.de/wp-content/uploads/2011/01/rw.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Der Autor leitet ausführlich her, weshalb CSR falsch verstandener Konsens ist, der nicht zuletzt die unternehmerische Freiheit untergräbt. Dass der Autor im Hauptberuf Referent beim BDI ist, lässt auf die gedankliche Herkunft und Schule schließen und ordnete meine Verwunderung über die Argumentation auch entsprechend ein.</p>
<p>Ein zentrales Element des Artikels ist ein Schlagwort, das in der aktuellen CSR-Diskussion derzeit alles beherrschend ist: Stakeholderdialog erweitert um die Floskel &#8220;License to operate&#8221;.</p>
<p>In der Darstellung des Autors könnte der weniger bewanderte Leser sehr leicht herauslesen, dass Unternehmen nach dem Willen der CSR-Jünger zukünftig so ziehmlich jede Gruppe um Erlaubnis bitten müssen, weiter geschäftlich tätig zu sein.</p>
<p>Das es hier nicht weit her ist, mit dem Verständnis und der Kenntniss des CSR-Gedankens offenbart sich an der Stelle sehr schnell, dass der Autor bei der wörtlichen Übersetzung der &#8220;License to operate&#8221; hängen bleibt und diese nicht richtig interpretiert.</p>
<p>Stakeholderdialog bedeutet in keiner Weise das Unternehmen Genehmigungen einholen müssen für irgendetwas. Weiteres dazu entnehmen Sie meinem Kommentar weiter unten, den ich auch im Blog hinterlassen habe.</p>
<p>Ergänzen möchte ich hier noch einen weiteren Gedanken. In der Darstellung des Autors wird eine sehr grundlegend falsche Einstellung zu offeneren und transparenten Prozessen in der Unternehmensführung und Kommunikation sichtbar.</p>
<p>Das Verständnis, dass Dialog mit und die Intergration von Stakeholdern Chancen auf Know-how Gewinn, Innovation und Risikominimierung bedeuten, ist hier im Bereich CSR kaum ausgeprägt. Stakeholderdialog kann dabei nahe, wenn nicht sogar deckungsgleich sein mit Bereichen, die weit weniger umstritten und vor allem schon lange erfolgreich von Unternehmen jeder Größe betrieben werden, wie Marktforschung, OpenInnovation, Crowdsourcing etc.</p>
<p>Es ist ärgerlich, aber sicher auch Versäumnis der Treiber von CSR in Politik und Öffentlichkeit, dass die Chancen des CSR-Prozesses offenbar noch immer zu wenig deutlich sind.</p>
<p>Da hilft auch die leider immer noch von kritischen NGOs gewählte Gut-Gegen-Böse Strategie oder auch die alleinige Forderung nach weitereren Pflichten nicht weiter, die nicht zuletzt bei den Lobbyisten reflexartige Gegenwehr produzieren. Hier könnte mehr kooperatives Vorgehen dem gesamten Nachhaltigkeits- und Verantwortungsgedanken deutlich weiter voranbringen.</p>
<p>Was ist Ihre Meinung? &#8211; Freue mich auf Kommentare und die Diskussion</p>
<p>Hier mein Kommentar:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Dr. Sprich, hier einen abwägenden Artikel zu finden, kann ich leider nicht bestätigen. Es gelingt Ihnen nicht wirklich sich von der Denkweise zu lösen, die seit vielen Jahrzehnten die kritische CSR-Behandlung bestimmt und wie Sie auch bei den Stellungnahmen Ihres Arbeitgebers immer wieder herauszulesen ist.</p>
<p>Sie missverstehen das Prinzip des Stakeholder-Dialogs vollkommen und reagieren reflexartig in liberaler Manier mit dem &#8220;Rettet die Freiheit-Ruf&#8221; und dem &#8220;Belasteter Unternehmer Habitus&#8221;.</p>
<p>Stakeholderdialog meint keineswegs, dass irgendein Unternehmen irgendwen um Erlaubnis für irgendetwas bitten muss. Und CSR als zusätzliche unnötige Pflicht/Gefahr dazustellen, entspricht auch nicht dem modernen CSR-Verständnis nach langjähriger Forschung und Praxis.</p>
<p>Sie blenden, aus welchen Gründen auch immer, sich wandelnde Gesellschafts- und Kommunikationsstrukturen aus und ziehen ggf. positive und chancenorientierte Sichtweisen nicht ernsthaft in Erwägung. Die Unternehmens- und auch Lebensrealität (Kunden/Gesellschaft/Umwelt) ist aus vielfältigen Gründen nicht mehr die, die es noch vor 5 oder 10 Jahren gab. CSR heißt in erster Linie aktiv Chancen und Innovation zu suchen, Kunden und Mitarbeiter zu motivieren und Risiken zu minimieren und das Wichtigste: Einen messbar positiven Wertbeitrag für das Unternehmen zu generieren &#8211; all das schützt das Unternehmer/Shareholder-Eigentum. Es geht bei CSR nicht um falsch verstandenen Konsens oder Gutmenschentum &#8211; sondern um kluge Unternehmens- und Kommunikationsstrategien.</p>
<p>Disclaimer: Der Autor ist als Unternehmensberater für CSR tätig.</p>
<p>Die besten Grüße</p>
<p>Riccardo Wagner</p>
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