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	<title>Kommentare für CSR-Strategie</title>
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	<description>Der Blog zu gesellschaftlicher Verantwortung (CSR , ESG), Corporate Citizenship,  Nachhaltigkeit und Charity für Unternehmen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Dec 2011 12:17:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu UpDated: Deutsche #Telekom dismisses TUAC-Critic on #Sustainability Report, points to #GRI von Stephan Timme</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr-kommunikation/deutsche-telekom-dissmises-tuac-critic-on-sustainability-report-points-to-gri/#comment-235</link>
		<dc:creator>Stephan Timme</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 12:17:15 +0000</pubDate>
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		<description>(Auf Bitten von Herr Wagner stelle ich meine Antwort aus dem xing-CSR-pro-Forum hier erneut ein)

Schön, dass Sie dieses Thema aufgreifen, Herr Wagner. Dieser Report war mir nicht bekannt. Ich bin aber wenig überrascht: Nach meiner Erfahrung ist die Praxis der Telekom eigentlich international gängige Praxis.

Ich arbeitete am 2009-Durchlauf des &quot;IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte&quot; mit und analysierte hier mehrere Dutzend Nachhaltigkeitsberichte, auch danach hatte ich immer wieder mit Nachhaltigkeitsberichten zu tun. Ich musste leider die Erfahrung machen, dass GRI zu großen Teilen nur zum groben Abgleich von Themen verwendet wird, so wie es Telekom hier auch tut. Eine volle Erfüllung der Guidelines ist fast nie gegeben, der Verweis in GRI-Indizes in den Nachhaltigkeitsbericht führt bei vielen Indikatoren nicht zum gesuchten Indikator, sondern nur zu einem Teil der geforderten Angaben oder zu allgemeinen Ausführungen zum Thema.

Ein gutes (willkürlich gewähltes) Beispiel ist der Indikator EN1: Dass ein Unternehmen Angaben zum Umfang des eingesetzten Materials (und nicht nur einzelner ausgewählter Stoffe) macht, habe ich so gut wie nie gesehen, schon gar nicht die Angabe des &quot;direkten&quot; Materials. Oder den von TUAC untersuchten Indikator LA1 (um nur den ersten zu nehmen): Eine Aufschlüsselung der Belegschaft nach Vertragstypen habe ich nur sehr selten gesehen; auch fordert LA1 eine Aufschlüsselung der Belegschaft &quot;nach Arbeitnehmern und beaufsichtigten Arbeitern&quot; – ich kann mich auf Anhieb nicht erinnern, diese Angabe jemals in einem Bericht gesehen zu haben.

Die Organisationen, die den Index prüfen sollen (GRI, WPGen), versagen hier leider weitgehend. Meine Erkenntnis ist, dass GRI leider noch sehr weit davon entfernt ist, auch inhaltlich wirklich Standard zu sein. Und mit großem Bedenken beobachte ich, wie stark der &quot;Deutsche Nachhaltigkeitskodex&quot; auf GRI abstellt (gefordert ist beispielsweise der Indikator EN1). Ich bin gespannt, wie das funktionieren soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Auf Bitten von Herr Wagner stelle ich meine Antwort aus dem xing-CSR-pro-Forum hier erneut ein)</p>
<p>Schön, dass Sie dieses Thema aufgreifen, Herr Wagner. Dieser Report war mir nicht bekannt. Ich bin aber wenig überrascht: Nach meiner Erfahrung ist die Praxis der Telekom eigentlich international gängige Praxis.</p>
<p>Ich arbeitete am 2009-Durchlauf des &#8220;IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte&#8221; mit und analysierte hier mehrere Dutzend Nachhaltigkeitsberichte, auch danach hatte ich immer wieder mit Nachhaltigkeitsberichten zu tun. Ich musste leider die Erfahrung machen, dass GRI zu großen Teilen nur zum groben Abgleich von Themen verwendet wird, so wie es Telekom hier auch tut. Eine volle Erfüllung der Guidelines ist fast nie gegeben, der Verweis in GRI-Indizes in den Nachhaltigkeitsbericht führt bei vielen Indikatoren nicht zum gesuchten Indikator, sondern nur zu einem Teil der geforderten Angaben oder zu allgemeinen Ausführungen zum Thema.</p>
<p>Ein gutes (willkürlich gewähltes) Beispiel ist der Indikator EN1: Dass ein Unternehmen Angaben zum Umfang des eingesetzten Materials (und nicht nur einzelner ausgewählter Stoffe) macht, habe ich so gut wie nie gesehen, schon gar nicht die Angabe des &#8220;direkten&#8221; Materials. Oder den von TUAC untersuchten Indikator LA1 (um nur den ersten zu nehmen): Eine Aufschlüsselung der Belegschaft nach Vertragstypen habe ich nur sehr selten gesehen; auch fordert LA1 eine Aufschlüsselung der Belegschaft &#8220;nach Arbeitnehmern und beaufsichtigten Arbeitern&#8221; – ich kann mich auf Anhieb nicht erinnern, diese Angabe jemals in einem Bericht gesehen zu haben.</p>
<p>Die Organisationen, die den Index prüfen sollen (GRI, WPGen), versagen hier leider weitgehend. Meine Erkenntnis ist, dass GRI leider noch sehr weit davon entfernt ist, auch inhaltlich wirklich Standard zu sein. Und mit großem Bedenken beobachte ich, wie stark der &#8220;Deutsche Nachhaltigkeitskodex&#8221; auf GRI abstellt (gefordert ist beispielsweise der Indikator EN1). Ich bin gespannt, wie das funktionieren soll.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu UpDated: Deutsche #Telekom dismisses TUAC-Critic on #Sustainability Report, points to #GRI von Riccardo Wagner</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr-kommunikation/deutsche-telekom-dissmises-tuac-critic-on-sustainability-report-points-to-gri/#comment-232</link>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 17:58:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=590#comment-232</guid>
		<description>Hi Elaine, thank you for your comment. You&#039;re right, there is something wrong here which should be discussed. We´re still trying to get a statement from TUAC which we will hopefully receive soon, despite the X-mas days. We also asked the DGB (German Workers Association) as a member of TUAC for comment. 

I think this is a very interesting case highlightning the problems in the current status in sustainability reporting, if you look in the depths of the content and checking the fact with some insight and/or critical eye. 

Without a doubt we&#039;re seeing that the even with the very important GRI going on, that there is still a very long way to go. 

I like your idea of getting them all together and I´ll keep that in mind in our dialog. 

Greetings &amp; best wishes from Cologne

Riccardo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Elaine, thank you for your comment. You&#8217;re right, there is something wrong here which should be discussed. We´re still trying to get a statement from TUAC which we will hopefully receive soon, despite the X-mas days. We also asked the DGB (German Workers Association) as a member of TUAC for comment. </p>
<p>I think this is a very interesting case highlightning the problems in the current status in sustainability reporting, if you look in the depths of the content and checking the fact with some insight and/or critical eye. </p>
<p>Without a doubt we&#8217;re seeing that the even with the very important GRI going on, that there is still a very long way to go. </p>
<p>I like your idea of getting them all together and I´ll keep that in mind in our dialog. </p>
<p>Greetings &#038; best wishes from Cologne</p>
<p>Riccardo</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu UpDated: Deutsche #Telekom dismisses TUAC-Critic on #Sustainability Report, points to #GRI von elaine cohen</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr-kommunikation/deutsche-telekom-dissmises-tuac-critic-on-sustainability-report-points-to-gri/#comment-231</link>
		<dc:creator>elaine cohen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 17:14:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=590#comment-231</guid>
		<description>Hi, interesting developments.DTE is clearly sidestepping the real issue and claiming that the GRI check confirms they have reported with integrity is inadequate and rather flippant. Equally, the GRI response is inadequate, because the amount of inadequately reported indicators in the alternative report of TUAC should not be possible with an A level check. So someone is wrong here and not willing to admit it - either the TUAC, DTE or the GRI. It would indeed be interesting to have all three around a table for a discussion on how to address these issues.
best,
elaine cohen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, interesting developments.DTE is clearly sidestepping the real issue and claiming that the GRI check confirms they have reported with integrity is inadequate and rather flippant. Equally, the GRI response is inadequate, because the amount of inadequately reported indicators in the alternative report of TUAC should not be possible with an A level check. So someone is wrong here and not willing to admit it &#8211; either the TUAC, DTE or the GRI. It would indeed be interesting to have all three around a table for a discussion on how to address these issues.<br />
best,<br />
elaine cohen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ISO 20121 Teil 1: Auf dem Weg zum globalen Nachhaltigkeitsstandard für Events. von Riccardo Wagner</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/iso-20121-teil-1-auf-dem-weg-zum-globalen-nachhaltigkeitsstandard-fur-events/#comment-230</link>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:08:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=567#comment-230</guid>
		<description>Hallo Herr Schmidt, der zweite Teil des Beitrages wird morgen Vormittag freigeschaltet - kann also den Lesestoff über die Festtage noch erweitern. ;-) Ihnen und allen Lesern unseres Blogs ein Frohes Fest! Beste Grüße Riccardo Wagner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schmidt, der zweite Teil des Beitrages wird morgen Vormittag freigeschaltet &#8211; kann also den Lesestoff über die Festtage noch erweitern. <img src='http://csr-strategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ihnen und allen Lesern unseres Blogs ein Frohes Fest! Beste Grüße Riccardo Wagner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ISO 20121 Teil 1: Auf dem Weg zum globalen Nachhaltigkeitsstandard für Events. von Oliver Schmidt</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/iso-20121-teil-1-auf-dem-weg-zum-globalen-nachhaltigkeitsstandard-fur-events/#comment-229</link>
		<dc:creator>Oliver Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:41:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=567#comment-229</guid>
		<description>Gutes und nachhaltiges Gelingen!
:-)

Oliver Schmidt
Hultgren und Partner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes und nachhaltiges Gelingen!<br />
 <img src='http://csr-strategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Oliver Schmidt<br />
Hultgren und Partner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ISO 20121 Teil 1: Auf dem Weg zum globalen Nachhaltigkeitsstandard für Events. von Riccardo Wagner</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/iso-20121-teil-1-auf-dem-weg-zum-globalen-nachhaltigkeitsstandard-fur-events/#comment-225</link>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:42:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=567#comment-225</guid>
		<description>Hallo Herr Schmidt, vielen Dank für Ihr Lob und den Kommentar. Den zweiten Teil werden wir in den nächsten Tagen online stellen. Die besten Grüße Riccardo Wagner, BetterRelations</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schmidt, vielen Dank für Ihr Lob und den Kommentar. Den zweiten Teil werden wir in den nächsten Tagen online stellen. Die besten Grüße Riccardo Wagner, BetterRelations</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ISO 20121 Teil 1: Auf dem Weg zum globalen Nachhaltigkeitsstandard für Events. von Oliver Schmidt</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/iso-20121-teil-1-auf-dem-weg-zum-globalen-nachhaltigkeitsstandard-fur-events/#comment-221</link>
		<dc:creator>Oliver Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:30:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=567#comment-221</guid>
		<description>Vielen Dank, Herr Jessen, für die Einblicke ins Nähkästchen der Entwicklung europäischer Standards - bei Ihnen offenbar in guter Hand.
Wann dürfen wir den zweiten Teil erwarten?

freundliche Grüße

Oliver Schmidt
Hultgren und Partner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, Herr Jessen, für die Einblicke ins Nähkästchen der Entwicklung europäischer Standards &#8211; bei Ihnen offenbar in guter Hand.<br />
Wann dürfen wir den zweiten Teil erwarten?</p>
<p>freundliche Grüße</p>
<p>Oliver Schmidt<br />
Hultgren und Partner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Corporate Social Responsibility: a new definition, a new agenda for action von Riccardo Wagner</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/corporate-social-responsibility-a-new-definition-a-new-agenda-for-action/#comment-163</link>
		<dc:creator>Riccardo Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 11:35:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=514#comment-163</guid>
		<description>Ein deutscher, zusammenfassender Artikel mit ersten Reaktionen findet sich bei UPJ http://www.upj.de/nachrichten_detail.81.0.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2024&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=20&amp;cHash=f8046cd979</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein deutscher, zusammenfassender Artikel mit ersten Reaktionen findet sich bei UPJ <a href="http://www.upj.de/nachrichten_detail.81.0.html?&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2024&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=20&#038;cHash=f8046cd979" rel="nofollow">http://www.upj.de/nachrichten_detail.81.0.html?&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2024&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=20&#038;cHash=f8046cd979</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Transparenzkampagne fordert Offenlegungspflichten für Unternehmen von Hans-Viktor Hoffmann</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/neue-transparenzkampagne-fordert-offenlegungspflichten-fur-unternehmen/#comment-158</link>
		<dc:creator>Hans-Viktor Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 14:33:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=467#comment-158</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Dr. Humbert,

es ist verlockend, eine idealistische Pisition in aller Kompromisslosigkeit zu vertreten. Es ist auch nützlich, weil sich die Betroffenen das Thema zu eigen machen können/dürfen, dem sie sich sonst entziehen.

Mit scheint aber, dass Transparenz nicht als sehr sehr wichtiges Ziel unternehmerischen Handelns zu betrachten sei. Denn hinter der Forderung steht der Verdacht, alle Unternehmen würden unmoralisch oder sogar ungesetzlich handeln (sonst würden die Unternhmen sowieso Alles offen legen und man bräuchte die Forderung nach Transparenz nicht).
Ein solcher Generalverdacht ohne differenzierte Betrachtung der Unternehmen ist außerordentlich problematisch und desavouiert den o.a. Idealismus.
Ich bitte daher zu bedenken:

1. Es geht in erster Linie um die problematischen, unmoralischen oder ungesetzlichen Verhaltensweisen, die öffentlich zu machen sind (entweder einvernehmlich mit Unternehmen oder auch nicht). Was nützt die Transparenz, wenn die Rechtfertigungsgründe für unmoralisches Verhalten &quot;Arbeitsplätze&quot; oder &quot;Entwicklungshilfe&quot; oder das Bild vom &quot;cleverenz Kaufmann&quot; unwidersprochen in die Transparenzbefunde eingeschlossen werden.

2. Es geht a fortiori nicht darum, neue &quot;Buuuh-Leute der Nation&quot; zu definieren und sie gewissermaßen zu Feinden der Idealisten zu machen. Es gibt Viele, die Guten Willens sind. Deren Positionen müssen gestärkt werden, indem alternative Methoden des Wirtschaftens aufgezeigt werden - und zwar des erfolgreichen Wirtschaftens. Da bedarf es profunder betriebs- und volkswirtschaftlicher praktischer Kenntnisse, die möglichweise nur durch Unternehmer selbst aufzubringen sind.

3. Ich lehne es ab, dass dem Staat immer neue Aufgaben zugeweisen werden. Der schafft doch immer wieder neue bürokratische Monster - entweder unter dem eigenen Dach oder bei den Unternehmen. Vielmehr sollten die Unternehmen selbst für Ordnung sorgen und sich dabei einer kritischen, aber konstruktiven Öffentlichkeit bedienen können.

4. Ein vernünftiger Diskurs über Transparenz sollte auch Gegenargumente enthalten, mit denen man sich auseinanderssetzen kann. Diese vermisse ich in dem Blogg.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Viktor Hoffmann
Der Diplom-Psychologe für
Politik, Wirtschaft und - Musik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Humbert,</p>
<p>es ist verlockend, eine idealistische Pisition in aller Kompromisslosigkeit zu vertreten. Es ist auch nützlich, weil sich die Betroffenen das Thema zu eigen machen können/dürfen, dem sie sich sonst entziehen.</p>
<p>Mit scheint aber, dass Transparenz nicht als sehr sehr wichtiges Ziel unternehmerischen Handelns zu betrachten sei. Denn hinter der Forderung steht der Verdacht, alle Unternehmen würden unmoralisch oder sogar ungesetzlich handeln (sonst würden die Unternhmen sowieso Alles offen legen und man bräuchte die Forderung nach Transparenz nicht).<br />
Ein solcher Generalverdacht ohne differenzierte Betrachtung der Unternehmen ist außerordentlich problematisch und desavouiert den o.a. Idealismus.<br />
Ich bitte daher zu bedenken:</p>
<p>1. Es geht in erster Linie um die problematischen, unmoralischen oder ungesetzlichen Verhaltensweisen, die öffentlich zu machen sind (entweder einvernehmlich mit Unternehmen oder auch nicht). Was nützt die Transparenz, wenn die Rechtfertigungsgründe für unmoralisches Verhalten &#8220;Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;Entwicklungshilfe&#8221; oder das Bild vom &#8220;cleverenz Kaufmann&#8221; unwidersprochen in die Transparenzbefunde eingeschlossen werden.</p>
<p>2. Es geht a fortiori nicht darum, neue &#8220;Buuuh-Leute der Nation&#8221; zu definieren und sie gewissermaßen zu Feinden der Idealisten zu machen. Es gibt Viele, die Guten Willens sind. Deren Positionen müssen gestärkt werden, indem alternative Methoden des Wirtschaftens aufgezeigt werden &#8211; und zwar des erfolgreichen Wirtschaftens. Da bedarf es profunder betriebs- und volkswirtschaftlicher praktischer Kenntnisse, die möglichweise nur durch Unternehmer selbst aufzubringen sind.</p>
<p>3. Ich lehne es ab, dass dem Staat immer neue Aufgaben zugeweisen werden. Der schafft doch immer wieder neue bürokratische Monster &#8211; entweder unter dem eigenen Dach oder bei den Unternehmen. Vielmehr sollten die Unternehmen selbst für Ordnung sorgen und sich dabei einer kritischen, aber konstruktiven Öffentlichkeit bedienen können.</p>
<p>4. Ein vernünftiger Diskurs über Transparenz sollte auch Gegenargumente enthalten, mit denen man sich auseinanderssetzen kann. Diese vermisse ich in dem Blogg.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Hans-Viktor Hoffmann<br />
Der Diplom-Psychologe für<br />
Politik, Wirtschaft und &#8211; Musik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Materialeffizienz in vielen Unternehmen noch Randthema von Blackstalk</title>
		<link>http://csr-strategie.de/csr/materialeffizienz-in-vielen-unternehmen-noch-randthema/#comment-154</link>
		<dc:creator>Blackstalk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 12:49:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://csr-strategie.de/?p=392#comment-154</guid>
		<description>Das ist wirklich sehr schade, aber leider die Wahrheit. Materialeffizienz ist, wie viele Themen bezüglich der Nachhaltigkeit, leider nur unzureichend tangiert. Ich denke aber, dass sich die Effizienzdebatte - ganz ähnlich wie die einst belächelte Unternehmenskultur - bald aus Ihrem Schattendasein befreien wird. Dies kündigt sich ja z.B. schon in vielen Hochtechnologiebranchen, wie der IT Industrie und ihrer Green IT Förderung an!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist wirklich sehr schade, aber leider die Wahrheit. Materialeffizienz ist, wie viele Themen bezüglich der Nachhaltigkeit, leider nur unzureichend tangiert. Ich denke aber, dass sich die Effizienzdebatte &#8211; ganz ähnlich wie die einst belächelte Unternehmenskultur &#8211; bald aus Ihrem Schattendasein befreien wird. Dies kündigt sich ja z.B. schon in vielen Hochtechnologiebranchen, wie der IT Industrie und ihrer Green IT Förderung an!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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